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Haarglätter kaufen – worauf muss man besonders achten?

Haarglätter Kaufberatung

Zwei Heizplatten, eine Gehäuse ein Kabel – so groß kann der Unterschied zwischen Haarglättern doch nicht sein. Weit gefehlt. Zwar sind Haarglätter keine neue Erfindung, moderne Modelle verwenden aber dennoch erstaunlich fortgeschrittene Technologien. Und diese sorgen für seidenglatte – oder auch dynamisch gelockte – Ergebnisse. Denn die Verwendung von Haarglättern ist bei weitem nicht nur auf das tatsächliche Glätten beschränkt. Und Haarglätter müssen auch nicht immer durch ein Kabel an die Wand gebunden sein. Bei all diesen Unterschieden wird klar, warum ein Haarglätter Ratgeber so wichtig für die Kaufentscheidung ist. Denn was für den einen Bedarf das perfekte Modell ist, kann für den anderen höchst unpraktisch sein. Zudem ist ein hoher Preis nicht immer gleichbedeutend mit hochwertiger Qualität. Auch aus diesem Grund ist ein umfassender Haarglätter Ratgeber sinnvoll. Schließlich sollen die Haare und der Behandlung nicht leiden, sondernd schonend gestylt werden.

Metall oder Keramik – das Material der Heizplatten

Der wohl wichtigste Faktor bei den Haarglättern sind die Heizplatten. Oder genauer gesagt, das Material der Heizplatten. Denn diese entscheiden darüber, ob das Haar während des Stylings geschont oder geschädigt wird. Zudem bestimmen sie das Ergebnis nach dem Glätten oder Locken. Hochwertige Heizplatten sorgen dafür, dass die Haare einen seidigen Schimmer tragen und selbst bei wilden Wellen kein Härchen aus der Reihe tanzt. Minderwertige Platten laden die Haare hingegen statisch auf und erzeugen einen eher struppigen Look. Zudem schädigen sie die haareigene Schuppenschicht und machen das Haar so anfälliger für Verletzungen und Haarbruch. An den Platten sollte also keinesfalls gespart werden.

Empfehlung:

Remington Haarglätter Keratin Therapy S8590, innovativer Hitzeschutzsensor, braun

Remington Haarglätter Keratin Therapy S8590, innovativer Hitzeschutzsensor, braun
  • Glätteisen mit Keratin-Schutz-Technologie: 57 Prozent mehr Schutz für das Haar durch hochwertige Keratin-Keramikbeschichtung und Hitzeschutzsensor
  • Hitzeschutzsensor reguliert konstant die Temperatur, um Haarschäden zu verringern (im Vergleich zu REMINGTON Haarglättern mit Standard-Keramikbeschichtung)
  • Getestet auf europäischem braunen Haar. Keine therapeutische Wirkung

Remington Haarglätter Pearl S9500, LCD-Display, hochwertige Keramikbeschichtung mit echten Perlen, schwarz/creme

Remington Haarglätter Pearl S9500, LCD-Display, hochwertige Keramikbeschichtung mit echten Perlen, schwarz/creme
  • Glätteisen mit ultimativ hochwertiger Keramikbeschichtung mit echten Perlen: 8x glattere Oberfläche und 5x langlebiger (im Vergleich zu REMINGTON Haarglättern mit Standard-Keramikbeschichtung)
  • Schmale, extra lange (110 mm), federnd gelagerte Stylingplatten für gleichmäßigen Druck auf das Haar beim Locken und Glätten
  • Glatte Haare im Handumdrehen mit hochleistungs-Keramik-Heizelement für 10 Sekunden Aufheizzeit und superschnellen Hitzeaufbau

Remington Haarglätter Pro-Ion Straight S7710 zum Glätten & Locken, Testsieger, dreifache Ionen-Technologie, Glätteisen mit Ultra-Turmalin-Keramikplatten, LED Display mit 9 Temperatureinstellungen

Remington Haarglätter Pro-Ion Straight S7710 zum Glätten & Locken, Testsieger, dreifache Ionen-Technologie, Glätteisen mit Ultra-Turmalin-Keramikplatten, LED Display mit 9 Temperatureinstellungen
  • Dreifache Ionen-Technologie: Ionen-Generator, doppelter Ionen-Kanal und hochwertige Ultra-Turmalin-Keramikbeschichtung sorgen für weniger Frizz und statische Aufladung
  • Schmale, 110 mm lange und federnd gelagerte Stylingplatten, 15 Sekunden Aufheizzeit; Digitales Display mit neun Temperatureinstellungen von 150-230° C
  • Temperatur-Boost-Funktion: ermöglicht eine schnelle Einstellung der Höchsttemperatur

Aber welches Material ist nun besser?

Die beste Wahl und daher eher empfohlen werden Heizplatten aus Vollkeramik. Diese erwärmen sich sehr gleichmäßig und verziehen sich auch nicht. Dazu wirkt Keramik sehr schonend auf das Haar ein und lädt es während der Behandlung nicht statisch auf. Das bedeutet nichts anderes, als das weder aus den Platten noch aus den Haaren Teilchen herausgerissen werden. Ebenfalls eine gute, wenn auch nicht die beste Wahl, sind mit Keramik beschichtete Heizplatten. Diese sind nicht ganz so beständig, wie die Vollkeramik, dehnen sich aber ebenfalls nur in geringem Maße aus.

Zudem erzielen sie bei der Haarschonung noch gute Ergebnisse. Anders sieht es bei Heizplatten aus Metall aus. Diese unterliegen bei der Erwärmung großen Ausdehnungen und erhitzen sich ungleichmäßig. Die Folge ist hier ein eher struppiges als glattes Ergebnis. Strähnen müssen oft mehrmals behandelt werden. Und das schädigt wiederum die Haarsubstanz. Außerdem werden die Haare hier oft statisch aufgeladen und kleben dann unangenehm an der Haut oder der Kleidung. Langfristig zerstören Heizplatten aus Metall also mehr als sie nützen. Da hilft auch der vergleichsweise kleine Preis nicht weiter.

Schmal oder breit – was ist besser?

So klar die Unterschiede bei dem Material der Heizplatten sind, so individuell ist das Ergebnis bei den Ausmaßen der Platten. Hierbei gibt es kein besser oder schlechter, sondern lediglich eine individuelle Empfehlung. Schmale Platten eignen sich besonders für kürzere Haare und Menschen, die gern kleinere Locken formen möchten. Für längeres Haar sind sie hingegen weniger geeignet, da sie für lange Strähnen länger benötigen. Genau entgegen gesetzt verhält es sich bei breiten Hitzeplatten. Diese sind ideal für langes Haar, da sie eine größere Fläche zeitgleich glätten oder auch locken können. Bei kurzem Haar erweisen sich diese hingegen häufig als unpraktisch. Die Handhabung und Formgebung ist mit breiten Platten auf kurzem Haar schlicht schwieriger oder sogar stark eingeschränkt. Als Faustregel gilt: Breite Platten für langes Haar und schmale Platten für Kurzhaarfrisuren.

Die Federung beim Haarglätter

Ein weiterer wichtiger und ganz eindeutiger Faktor ist die Federung der Heizplatten. Je besser diese ist, desto einfacher gestaltet sich die Anwendung des Haarglätters. Und umso schonender ist das Styling für das Haar. Dennoch gibt es nach wie vor zahlreiche Glätteisen Modelle, die mit völlig ungefederten Heizplatten ausgestattet sind. Diese führen allerdings öfter zu Schäden am Haar und erschweren die Handhabung. So günstig Haarglätter ohne Federung der Platten auch sein mögen, sie eignen sich lediglich für den seltenen Einsatz. Kommt der Haarglätter hingegen zur Anwendung, sollte in eine Federung investiert werden.

Das Gehäuse als Faktor

Ein ebenfalls wichtiger Punkt ist das Gehäuse. Allerdings kommt es hierbei nicht auf das Design oder die Farbe an. Gemeint ist die Beständigkeit der äußeren Schale. Denn selbst bei größter Vorsicht kann es einmal vorkommen, dass der Haarglätter angestoßen oder fallen gelassen wird. Zudem muss das Gehäuse bei jedem Einsatz des Haarglätters erhebliche Temperaturschwankungen ausgleichen. Modelle aus hochwertigem Kunststoff oder beschichtetem Metall haben hier die Nase vorn. Denn diese halten die Schwankungen aus und die Hitze von der Hand fern. Zusätzlich überleben sie auch einen Sturz meist ohne dabei funktionseinschränkenden Schaden zu nehmen. Bei jedem Haarglätter sollte die Hochwertigkeit des Gehäuses
also Beachtung finden. Ebenfalls wichtig ist übrigens auch die Form. Diese entscheidet immerhin darüber, wie gut oder schlecht er in der Hand liegen wird. Und das trägt entscheidend zu einer sicheren Anwendung bei.

Kabel und Kabelgelenk – unterschätzte Ausstattungen

Vielleicht nicht entscheidend aber dennoch wichtig ist die Länge des Kabels. Hier gilt jedoch nicht, wie vermutet werden könnte, dass ein längeres Kabel zugleich in jedem Fall die bessere Wahl ist. Ein zu kurzes Kabel bereitet Probleme, da eine kleine Länge die Bewegungsfreiheit erheblich einschränkt. Die Lösung hier ist also ein Mittelmaß, das zwischen 1,5 und 2,5 Metern liegen sollte. Mit dieser Länge ist das Kabel weit genug für eine große Bewegungsfreiheit aber dennoch nicht so lang, dass es sich bei jeder Bewegung zu Knoten schlingt oder zur Stolpergefahr wird. Wie die Überschrift verrät, sollte auch das Kabelgelenk Berücksichtigung finden. Ein festes Gelenk sorgt dafür, dass sich das Kabel unweigerlich verdreht und immer wieder geordnet werden muss. Besser ist hier ein bewegliches Drehgelenk. Optimal ist ein Radius von 360°. Mit dieser Ausstattung bietet der Haarglätter eine ideale Handhabung und volle Bewegungsfreiheit. Das erweist sich im Alltag als klarer Vorteil.

Der Temperaturbereich

Heiß ist nicht gleich heiß. Schon gar nicht für unterschiedliche Haartypen. So kommt feines Haar mit geringen Temperaturen zu einem anziehenden Ergebnis, bei hohen Temperaturen nimmt es jedoch schnell schaden. Sehr dickes oder stark gelocktes Haar benötigt hingegen von Anfang an eine höhere Erhitzung, um geglättet oder wie gewünscht geformt zu werden. Die Lösung hier ist ein regulierbarer Temperaturbereich, der individuell auf den Haartyp angepasst werden kann. Moderne Modelle bieten zudem eine automatische Überprüfung der Hitze durch Sensoren und schalten dann auch automatisch herunter. Dieser Faktor ist wichtig für den Haarglätter Test, bedeutet er doch den Unterschied zwischen schonendem und individuellem Styling und einer unkontrollierten Schädigung des Haars. Auch bei der eigenen Kaufentscheidung muss der Temperaturbereich eine entscheidende Rolle spielen. Hinweis: Bei 230°C nimmt das Haar – egal welchem Typ es angehört – unweigerlich Schaden. Haarglätter, die nicht unter diese Temperatur gebracht werden können, sollten also nicht gewählt werden.

Verschluss und Fixierung

Verschluss und Fixierung mögen unwichtig erscheinen, sie tragen jedoch zur praktischen Seite des Haarglätters bei. Vor allem unterwegs und auf Reisen. Selbst im heimischen Badezimmer schonen Fixierung und Verschluss jedoch die Platten und verhindern, dass diese verkratzt werden oder umliegende Gegenstände beschädigen können.

Entscheidend für die Auswahl ist der angedachte Verwendungszweck. Sollen die Haare lediglich geglättet werden? Oder wird von Zeit zu Zeit auch ein anderer Look gewünscht, beispielsweise das Locken oder Wellen? Wichtig ist diese Vorüberlegung deshalb, weil nicht jeder Haarglätter gleichermaßen für alle Aufgaben geeignet ist. Manches Modell glättet besonders schonend und gut, ist aufgrund seiner Form aber nicht sonderlich zum Locken geeignet. Andere können hingegen wunderbare Locken und Wellen erzeugen, schaffen beim Glätten aber nur wenig überzeugende Ergebnisse. Zudem ist auch der eigene Haartyp wichtig. Manche Haarglätter sind speziell für dicke und stark gelockte Haare geeignet. Manche stylen feines Haar besonders schonend und gut.

Aufwärmzeit – ein nicht zu vernachlässigender Punkt

Mit Sicherheit nicht der wichtigste Punkt beim Haarglätter ist die Aufwärmzeit. Dabei hat sie eine große Bedeutung im Alltag. Das wird klar, wenn die morgendliche Anwendung betrachtet wird. Wer will schon 15 Minuten darauf warten, dass der Haarglätter einsatzbereit ist, wenn er sich stattdessen noch in die Federn kuscheln könnte. Gleiches gilt natürlich für alle Situationen, in denen die Zeit ein entscheidender Faktor ist. Wer beispielsweise zwischen Arbeit und romantischem Date noch die eine oder andere Strähne glätten oder locken möchte, hat meist weder ausreichend Zeit noch Geduld für lange Wartezeiten. Eine schnelle Erhitzung ist hier von Vorteil. Moderne, hochwertige Modelle bringen bereits nach wenigen Sekunden volle Leistung. Im stressigen Alltag ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Abschaltautomatik – für die Sicherheit bei Eiligen

Apropos Zeitersparnis und Eilige – in diesem Bereich spielt die Abschaltautomatik eine Rolle. Denn diese sorgt für Sicherheit, vor allem wenn die Zeit knapp ist. Ein klingelndes Telefon, die Suche nach dem passenden Outfit oder dem zweiten Schuh, die davonlaufende Zeit – es gibt vieles, das ablenken kann. Genau aus diesem Grund ist es in der Eile recht einfach, das Ausschalten des Haarglätters gelegentlich zu vergessen. Eine automatische Abschaltfunktion verhindert hierbei die Brandgefahr. Wird das Glätteisen nicht benutzt, sollte es also von allein ausschalten. Bei handelsüblichen, modernen Modellen liegt diese Dauer bei 30 bis 60 Minuten. Je eher der Haarglätter automatisch ausschaltet, desto sicherer ist das Gerät.

Was kann ein Glätteisen leisten?

Entgegen dem, was der Name vermuten lässt, sind Haarglätter durchaus nicht nur zum Glätten lockiger Haare geeignet. Sie können selbst bereits glatten Haaren einen ansprechenderen Look verpassen und dafür sorgen, dass kein einzelnes Haar aus der Reihe tanzt. Damit bieten sie Wirbeln Einhalt und ermöglichen zahlreiche Stylings – bei ein und derselben Frisur. Zudem sind hochwertige Modelle natürlich in der Lage, die Lockenpracht in einen glatten Look zu verwandeln. Möglich ist aber auch, dass Locken ungeformt oder glattes Haar gelockt wird. Ebenso können sanfte Wellen gelegt werden. Die Einsatzmöglichkeiten eines Haarglätters sind also durchaus nicht so eingeschränkt, wie zunächst vermutet werden könnte.

Die Anwendung auf feuchtem Haar

Viele Haarglätter versprechen, dass sie auch auf feuchtem Haar verwendet werden können. Optimal ist dieser Einsatz aber nicht. Feuchte Hitze kann dem Haar stark zusetzen und es erheblich schädigen, schon aus diesem Grund sollte der Haarglätter nur bei vollständigem getrocknetem Haar erfolgen. Zudem zeigen selbst hochwertige Ausführungen auf feuchtem Haar keine überzeugenden Ergebnisse. Wer also glaubt, das Styling mit feuchtem Haar abkürzen zu können, wird eine Enttäuschung erleben. Ganz egal, wie gut der Haarglätter ausgewählt wurde.

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